Solarmodul fürs Boot selber bauen: Josés Projekt

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Ein selbst gebautes Solarmodul fürs Boot: Josés Projekt

José, Segler aus Santander, wollte seine Bordbatterie laden, ohne die Preise des Bootszubehörhandels zu zahlen. Mit einem MR WATT Zellenbausatz hat er ein Modul mit über 70 W gebaut.

Verwendeter Bausatz

36 Zellen 3"x6"

Leistung

über 70 Wp, 18 V

Einsatz

Segelboot, 12 V

So lässt sich das Projekt heute nachbauen

Der 70-W-Bausatz, den José verwendet hat, wurde durch eine Version mit leistungsstärkeren monokristallinen Zellen ersetzt. Für das Boot empfehlen wir außerdem einen Laderegler für zwei Batterien.

Solarmodul-Bausatz 80W – 36 Monozellen 3x6 Zoll

Derselbe Aufbau wie bei José, 36 Zellen 3"x6", mit monokristallinen Zellen der Klasse A.

Zum 80-W-Bausatz

MPPT-Laderegler 10A Dual Battery DuoRacer

Lädt Verbraucher- und Starterbatterie gleichzeitig: ideal an Bord.

Zum Laderegler

Warum selbst bauen

Auf dem Boot ist alles teurer. Für die Leistung, die er brauchte – 60 bis 70 W –, fand José damals Module für rund 280 Euro und mehr. Also beschloss er, selbst eines zu bauen: Er fing mit dem Solarmodul an und stellte die Idee einer kleinen Windturbine zurück.

Er weiß, dass Nordspanien nicht die sonnigste Gegend Europas ist, aber das Ziel war einfach: die Bordbatterie zu vernünftigen Kosten geladen halten.

José und das Modul, das er für sein Boot gebaut hatJosé und das Modul, das er für sein Boot gebaut hat

José und das Modul, das er für sein Boot gebaut hat

Das Material

  • 1 Bausatz mit 36 Solarzellen 3"x6" der Klasse A, mit Lötbändchen und Flussmittel
  • 1 Laderegler 10 A 12/24 V
  • 2 Polycarbonatplatten 1,2 × 0,5 m
  • Aluminiumprofile und transparentes Silikon
Der Zellenbausatz und der LadereglerDer Zellenbausatz und der Laderegler

Der Zellenbausatz und der Laderegler

Polycarbonat, Aluminium und Silikon: das restliche Material

Polycarbonat, Aluminium und Silikon: das restliche Material

Die Montage Schritt für Schritt

José hat das Modul für 3 Reihen zu je 12 Zellen ausgelegt. Die Arbeitsschritte:

  1. Flussmittel auf die Zellen auftragen und die Lötbändchen sorgfältig auflöten;
  2. die Zellen Reihe für Reihe in Serie schalten;
  3. die drei Reihen mit Silikon auf eine Trägerplatte kleben;
  4. alle Zellen mit dem transparenten Polycarbonat abdecken und mit dem Aluminiumrahmen schließen.
Auflöten der Bändchen auf die ZellenAuflöten der Bändchen auf die Zellen

Auflöten der Bändchen auf die Zellen

Die in Serie geschalteten ZellreihenDie in Serie geschalteten ZellreihenDie in Serie geschalteten Zellreihen

Die in Serie geschalteten Zellreihen

Das Modul in Zahlen. Jede Zelle liefert etwa 0,5 V und 3,6 A, also über 1,8 Wp. Die 36 Zellen in Serie ergeben mehr als 70 Wp bei 18–19 V: die richtige Spannung, um über den Laderegler eine 12-V-Batterie zu laden.
Die drei Reihen unter dem Polycarbonat montiertDie drei Reihen unter dem Polycarbonat montiert

Die drei Reihen unter dem Polycarbonat montiert

Das Ergebnis

Das fertige Modul lieferte – erst unter Kunstlicht, dann in der Sonne getestet – die erwartete Spannung.

Links der Test unter Kunstlicht, rechts in der SonneLinks der Test unter Kunstlicht, rechts in der Sonne

Links der Test unter Kunstlicht, rechts in der Sonne

Zuletzt folgte die Montage an Bord.

Das auf dem Boot montierte ModulDas auf dem Boot montierte ModulDas auf dem Boot montierte Modul

Das auf dem Boot montierte Modul

“Ich habe mit dem Solarmodul angefangen, um es auszuprobieren, und zum Glück weder Zeit noch Arbeit noch viel Geld verloren. Und es hat sogar ziemlich Spaß gemacht.”

— José, Santander (Spanien)

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Projekt und Fotos von José, ursprünglich auf Spanisch in seinem Blog veröffentlicht. Wir danken ihm, dass wir sie teilen dürfen.