Kundenprojekte · Modul im Eigenbau
160-W-Solarmodul im Eigenbau: das Projekt von Alessandro
Alessandro Paglialonga hat aus einem MR WATT Bausatz mit 36 Zellen ein Modul von einem mal einem Meter gebaut – mit Sicherheitsglas und Fensterprofil. So ist er Schritt für Schritt vorgegangen.
Verwendeter Bausatz
36 Monozellen 6"x6"
Fertiges Format
1 × 1 m, 5-mm-Glas
Rahmen
Aluminium-Fensterprofil 40 mm
Der Bausatz aus diesem Projekt
Alessandro hat sein Modul mit diesem Bausatz gebaut: Zellen, Lötbändchen, Flussmittel und Diode sind bereits enthalten.
Solarmodul-Bausatz 160W – 36 Monozellen 6x6 Zoll
36 monokristalline Zellen der Klasse A mit allem, was zum Verlöten nötig ist.
Zum 160-W-BausatzVon den gelöteten Zellen zu den Strings
Nach dem Löten legt Alessandro die Zellen mit der Vorderseite nach unten auf eine Sperrholzplatte, auf der er die Abstände markiert hat: Er hat sich für 3 mm zwischen den Zellen entschieden.
Die Zellen auf der Arbeitsplatte mit 3 mm Abstand
Anschließend verlötet er die Rückseiten und bildet 6 Strings zu je 6 Zellen. Das Polycarbonat auf dem Foto dient später als rückseitige Stütze.
Für den Rahmen verwendet er ein 40 mm starkes Aluminium-Fensterprofil mit einem Innenmaß von 1 mal 1 Meter.

Die gelöteten Strings und der Aluminiumrahmen mit 1 × 1 m Innenmaß
Sicherheitsglas und Montage
Die Vorderseite ist ein 5 mm starkes Einscheiben-Sicherheitsglas von 1030 × 1030 mm. Die Zellen werden mit der Vorderseite nach unten auf das saubere, trockene Glas gelegt und mit breitem, hochwertigem weißem Klebeband fixiert.
Die Zellen mit der Vorderseite auf dem Sicherheitsglas, mit Klebeband fixiert
Über die Zellen kommt eine 10 mm starke Stegplatte aus Polycarbonat: Durch ihre Kanäle laufen die Kabel zum Plus- und Minusausgang des Moduls.
Die Abdichtung: warum Band statt Silikon
Bevor er das Polycarbonat auflegt, klebt Alessandro rund um den Glasrand ein wasserdichtes PE-Verglasungsband, das einseitig klebt. Dasselbe macht er zwischen der Außenseite des Glases und dem Aluminiumrahmen.
Das wasserdichte Band zwischen Glas, Polycarbonat und Rahmen
Zum Schluss setzt er die Glashalteleisten aus Aluminium ein, die die Schichten unter Druck halten, sowie eine Dichtung für zusätzliche Wasserdichtheit.
Glashalteleisten und Dichtung: das Modul ist geschlossen
Das Ergebnis
Für ein erstes Modul sieht das Ergebnis hervorragend aus. Auch die Leistung überzeugt: Die Messung auf dem Foto entstand um 16 Uhr.

Das fertige Modul und der Leistungstest um 16 Uhr
“Ich würde sagen, das Ergebnis ist gut – immerhin ist es mein erstes Modul. Mal sehen, wie das zweite wird!”
— Alessandro Paglialonga
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Projekt und Fotos von Alessandro Paglialonga, dem wir für das Teilen seiner Erfahrungen danken. Ein selbst gebautes Modul eignet sich für Niederspannung und Inselbetrieb: Bevor du etwas an das Hausnetz anschließt, lies unseren Ratgeber zu Recht und Sicherheit.