Mikrowechselrichter SolaX X1-Micro 1000 W 2 MPPT
SolaX X1-Micro 1000: einphasiger Mikrowechselrichter mit 1.000 W, zwei unabhängigen MPP-Trackern, integriertem WLAN und Schutzart IP67, montiert hinter den Modulen.
Jedes Modul arbeitet in seinem eigenen Maximum, sodass die Verschattung eines Moduls das andere nicht mitzieht. Gewandelt wird auf dem Dach: Die einzige Leitung durch das Gebäude führt 230 V Wechselspannung, ohne Hochspannungs-DC-Abschnitt. Wirkungsgrad 96,5%, Monitoring je Modul in der SolaX Cloud.
Der SolaX X1-Micro 1000 ist ein einphasiger Mikrowechselrichter mit 1.000 W, zwei unabhängigen MPP-Trackern, integriertem WLAN und Schutzart IP67. Er wird direkt hinter den Modulen montiert und wandelt dort vor Ort auf 230 V um.
Zwei Tracker für zwei Module: Verschattung ist nicht mehr ansteckend
Das ist der eigentliche Grund für einen Mikrowechselrichter. In einem String liegen alle Module in Reihe: Der Schatten eines Schornsteins, ein Blatt oder ein verschmutztes Modul ziehen den gesamten String herunter, weil das schwächste Modul den Strom vorgibt.
Hier hat jedes Modul seinen eigenen MPP-Tracker. Ist ein Modul verschattet, arbeitet das andere weiter in seinem Maximum. Auf Dächern mit Gauben, Antennen, Schornsteinen oder Bäumen in der Nähe — und bei Anlagen über mehrere unterschiedlich ausgerichtete Flächen — ist das kein Randgewinn: Es ist der Unterschied zwischen einer Anlage, die den berechneten Ertrag bringt, und einer, die schon im ersten Herbst enttäuscht.
Keine Hochspannungs-Gleichspannung auf dem Dach
Eine Stringanlage führt mehrere hundert Volt Gleichspannung vom Dach bis zum Wechselrichter. Ein Mikrowechselrichter wandelt an Ort und Stelle: Die einzige Leitung durch das Gebäude führt 230 V Wechselspannung, wie jeder Haushaltsstromkreis. Es gibt keinen Hochspannungs-DC-Abschnitt und damit auch nicht die damit verbundenen Risiken.
Auch die Erweiterung wird einfacher: Ein zusätzliches Modul bedeutet einen zusätzlichen Mikrowechselrichter, ohne Neuberechnung der Stringspannung und ohne Rücksicht auf Eingangsgrenzen.
Technische Daten
| Nennausgangsleistung | 1.000 W einphasig, 230 V |
| MPP-Tracker | 2, unabhängig (einer je Modul) |
| Maximaler Wirkungsgrad | 96,5% |
| Monitoring | Integriertes WLAN, SolaX-Cloud-Portal und App |
| Schutzart | IP67, Außenmontage hinter den Modulen |
| Montage | Direkt auf der Modulunterkonstruktion |
Wo sich ein Mikrowechselrichter rechnet
Ein Mikrowechselrichter kostet je Watt mehr als ein Stringwechselrichter, deshalb lohnt sich eine klare Aussage dazu, wann er sich auszahlt. Sinnvoll ist er bei kleinen Anlagen mit zwei bis sechs Modulen, auf verwinkelten oder verschatteten Dächern, bei Anlagen über mehrere Ausrichtungen und überall dort, wo Monitoring je Modul zählt: Ein ausfallendes Modul wird sofort erkannt, nicht erst Monate später durch einen unerklärlichen Ertragsrückgang.
Auf einem sauberen, unverschatteten Südach mit zehn oder mehr Modulen bleibt der Stringwechselrichter die wirtschaftlichere Wahl und gibt kaum etwas ab.
Häufige Fragen
Wie viele Module kann ich anschließen?
Dieses Modell hat zwei unabhängige Tracker und bedient damit zwei Module. Größere Anlagen nutzen mehrere Mikrowechselrichter, die auf der Wechselstromseite parallel verschaltet werden — so skaliert das System.
Wird ein separates Monitoringgerät benötigt?
Nein. WLAN ist integriert, die Daten laufen in das SolaX-Cloud-Portal und die App, mit Werten je Modul. Diese Detailtiefe ist einer der größten praktischen Vorteile: Ein schwächelndes Modul fällt sofort auf.
Darf er im Freien unter den Modulen sitzen?
Ja, genau dort gehört er hin. Die Schutzart IP67 deckt Staub und zeitweiliges Untertauchen ab. Dennoch sollten Stellen mit stehendem Wasser vermieden und Raum für Luftzirkulation gelassen werden: Wärme ist das, was Leistungselektronik altern lässt.
Ist eine Genehmigung des Netzbetreibers erforderlich?
Ja, wie bei jedem netzgekoppelten Erzeuger. Verfahren und Unterlagen richten sich nach der insgesamt installierten Leistung und nach den geltenden nationalen Vorgaben; die Ausführung obliegt einer qualifizierten Elektrofachkraft, die die Konformitätserklärung ausstellt.
Was passiert, wenn ein Mikrowechselrichter ausfällt?
Nur die daran angeschlossenen Module produzieren nicht mehr; der Rest der Anlage läuft weiter. Das ist das Gegenteil einer Stringanlage, bei der ein Wechselrichterdefekt alles stilllegt. Der Austausch erfordert allerdings einen Gang aufs Dach — was bei schwierigen Dachflächen bedacht sein will.