Schnittstellen-Schaltschrank 15 kW CEI 0-21 Prüfbericht | MR WATT
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Dreiphasiger AC-Photovoltaik-Schutzkasten QAC 12/15 kW

Dreiphasiger Schnittstellenschaltschrank von 12 bis 15 kW, 25 A 400 V, gemäß CEI 0-21 für einen Wechselrichter. Integriert das Schnittstellen-Schutzsystem (SPI), die Schnittstellenvorrichtung mit Schütz, den FI/LS-Schalter Typ A und den Überspannungsableiter.

IP65-Gehäuse mit 36 Modulen, geliefert mit einpoligem Schaltplan, Konformitätserklärung und SPI-Prüfbericht: die drei vom Netzbetreiber für den Anschluss geforderten Dokumente.

1.294,29 € Tax escl.

Der Schnittstellenschaltschrank QAC 12/15 kW ist der erste der Serie, der ein echtes externes Schnittstellenschutzsystem integriert. Er ist die Komponente, die eine dreiphasige Photovoltaikanlage netzanschlussfähig macht, wenn sie die Schwelle überschritten hat, ab der die im Wechselrichter integrierten Schutzfunktionen nicht mehr ausreichen.

Die Schwelle von 11,08 kW: Was sich wirklich ändert

Die CEI 0-21 erlaubt, dass das Schnittstellengerät und das zugehörige Schutzsystem nur bis 11,08 kW im Wechselrichter integriert sind. Oberhalb dieser Leistung verlangt der Netzbetreiber drei Dinge, die der Wechselrichter allein nicht bereitstellen kann: ein externes DDI, also ein Schütz der Gebrauchskategorie AC-3, das die Verbindung zum Netz physisch öffnet, ein dediziertes SPI-Relais mit gemäß normativem Anhang eingestellten Schwellen für Über- und Unterspannung sowie Über- und Unterfrequenz, und ein Backup-System, das eingreift, wenn das DDI nicht öffnet.

Das ist der Grund, warum ein Schnittstellenschaltschrank um eine Größenordnung mehr kostet als ein einphasiger AC-Schaltschrank: Nicht das Gehäuse ist ausschlaggebend, sondern das eingestellte Relais und das Schütz. Unter 11,08 kW ist der Kauf eines Schnittstellenschaltschranks eine unnötige Ausgabe; darüber ist er eine Voraussetzung ohne Alternative.

Technische Daten QAC 12/15 kW

AnlagenleistungVon 12 bis 15 kW, für 1 Wechselrichter
NetztypDreiphasig 400 V
Nennstrom25 A
ReferenznormCEI 0-21
AllgemeinschutzIMTD 4x25 A, 6 kA, 300 mA Klasse A
WechselrichterschutzIMT 4x25 A, 6 kA
SchnittstellengerätSchütz (DDI) in Kategorie AC-3
SchnittstellenschutzSPI-Relais gemäß CEI 0-21
ÜberspannungenSPD-Ableiter
HilfsstromkreiseSicherungshalter 1P+N (SPI-Versorgung) und 3P+N (SPI-Messung)
VorbereitungenExterne Hilfsversorgung, Ein-/Ausgang (DDI/M2), externe Auslösung
GehäuseIP65-Gehäuse mit 36 Modulen, 450 x 480 x 195 mm
DokumentationEinlinienschaltplan, Konformitätserklärung, SPI-Testbericht
Gewicht5 kg

Was der SPI-Testbericht enthält und warum er wichtig ist

Der Testbericht ist das Protokoll der werkseitig mit der Relaisprüfbox durchgeführten Prüfung: Er enthält die gemessenen Schwellenwerte und Auslösezeiten für Über- und Unterspannung sowie Über- und Unterfrequenz, mit Angabe der Seriennummer des geprüften Relais. Ohne dieses Dokument schließt der Netzbetreiber das Anschlussverfahren nicht ab, und eine erneute Prüfung auf der Baustelle bedeutet, einen Techniker mit der Prüfbox zu beauftragen.

Ein Punkt, der vor der Bestellung geprüft werden sollte: Die werkseitige Einstellung folgt dem Standard von e-distribuzione. Wenn dein Anschlusspunkt von einem anderen Netzbetreiber versorgt wird — Areti in Rom, Unareti in Mailand oder eines der zahlreichen lokalen Verteilunternehmen — können die Schwellen abweichen, und es muss eine spezifische Einstellung angefordert werden.

Die drei Vorbereitungen, die die Baustelle vereinfachen

  • Externe Hilfsversorgung: ermöglicht die Versorgung des SPI-Relais aus einer unabhängigen Quelle, eine Anforderung, wenn der Schutz auch bei Netzausfall gewährleistet werden muss
  • Ein-/Ausgang (DDI/M2): ermöglicht die Einbindung des Schaltschranks in die bestehende Leitung ohne Zwischenverbindungen
  • Externe Auslösung: bereitet den Fernöffnungsbefehl vor, nützlich zur Umsetzung des Backup-Systems durch Einwirkung auf das vorgeschaltete allgemeine Gerät

Häufige Fragen

Kommt der Schaltschrank bereits eingestellt und zertifiziert an?

Ja. Das Schnittstellenrelais wird werkseitig mit einer Relaisprüfbox gemäß CEI 0-21 eingestellt und geprüft, und der Testbericht, der die gemessenen Schwellen dokumentiert, wird zusammen mit dem Schaltschrank geliefert. Auf der Baustelle bleibt nur die Verdrahtung der Leitungen.

Kann ich zwei Wechselrichter mit jeweils 7,5 kW anschließen?

Diese Version ist für nur einen Wechselrichter konfiguriert: Es gibt nur einen dedizierten Schutz nach dem DDI. Bei zwei Wechselrichtern ist eine Version erforderlich, die für zwei separat geschützte Leitungen vorbereitet ist; andernfalls fehlt die Selektivität zwischen den beiden Maschinen.

Was ist das Backup-System und hat dieser Schaltschrank es?

Das Backup-System ist das zweite Gerät, das öffnen muss, wenn das DDI verklebt bleibt. Die CEI 0-21 verlangt es oberhalb von 11,08 kW. Dieser Schaltschrank ist für die externe Auslösung vorbereitet: Das Backup-System wird typischerweise durch eine Auslösespule am vorgeschalteten allgemeinen Gerät realisiert, die im Projekt vorgesehen werden muss.

Wie oft muss das SPI-Relais erneut geprüft werden?

Die Betriebsordnung verlangt die regelmäßige Überprüfung des Schnittstellenschutzsystems in den vom Netzbetreiber angegebenen Intervallen, typischerweise alle fünf Jahre. Die Prüfung wird mit einer Relaisprüfbox durchgeführt und erstellt ein neues Protokoll, das zusammen mit der Anlagendokumentation aufzubewahren ist.

Wird auch der DC-seitige Generatoranschlusskasten benötigt?

Es handelt sich um unabhängige Schutzfunktionen. Dieser Schaltschrank wirkt auf der Wechselstromseite zum Netz hin; der Generatoranschlusskasten schützt und trennt die Gleichstrom-Strings zwischen Modulen und Wechselrichter. Bei einer 15 kW-Anlage mit mehreren Strings sind beide erforderlich.

Icierre
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