AC-Schaltkasten einphasig 3 kW 16A Photovoltaik | MR WATT
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AC-Photovoltaik-Schutzverteiler einphasig QAC 1/3 kW

Einphasiger AC-Schutzverteiler für Photovoltaikanlagen von 1 bis 3 kW, 16 A 230 V. Integriert einen Fehlerstrom-Leitungsschutzschalter Klasse A mit 300 mA, Ein-/Ausgangskonfiguration und einen Überspannungsableiter SPD Klasse II 2P 230 V 15 kA.

IP65-Gehäuse mit 12 Modulen, geliefert mit einpoligem Schaltplan und Konformitätserklärung. Enthält keinen Schnittstellenschutz: konzipiert für Anlagen unterhalb der Schwelle von 11,08 kW.

189,06 € Tax escl.

Der einphasige AC-Schaltkasten QAC 1/3 kW ist der Schutz auf der Wechselstromseite einer kleinen privaten Photovoltaikanlage und wird zwischen dem Wechselrichter und der Hauptverteilung des Hauses installiert. Er erfüllt drei Aufgaben: den Wechselrichter für Wartungsarbeiten freischalten, die AC-Leitung vor Überlasten und Erdschlüssen schützen und Überspannungen aus dem Netz begrenzen.

Achtung: Dies ist kein Schnittstellenschaltkasten

Das ist die Unterscheidung, die beim Kauf am häufigsten zu Fehlern führt. Die CEI 0-21 schreibt ein externes Schnittstellenschutzsystem (SPI) außerhalb des Wechselrichters mit zugehöriger Schnittstellenvorrichtung und Rückfallsystem nur über 11,08 kW Gesamtleistung vor. Unterhalb dieser Schwelle ist der im zertifizierten Wechselrichter integrierte Schnittstellenschutz ausreichend, und der Netzbetreiber verlangt weder ein eigenes SPI noch einen Prüfbericht des Relais.

Dieser Schaltkasten gehört daher zur Kategorie der AC-Schutz- und Trennschaltkästen: Er ist die richtige Wahl für eine einphasige Anlage von 1 bis 3 kW. Wenn deine Anlage 11,08 kW überschreitet, benötigst du einen dreiphasigen Schnittstellenschaltkasten mit SPI und Prüfbericht, nicht diesen.

Warum der Fehlerstromschutzschalter Klasse A und nicht AC ist

Hinter einem Photovoltaik-Wechselrichter kann der Fehlerstrom gegen Erde Gleichstromanteile oder pulsierende Gleichfehlerströme enthalten. Ein Fehlerstromschutzschalter des Typs AC, der nur für sinusförmige Wechselströme ausgelegt ist, kann genau in dem Moment blind sein, in dem er auslösen müsste. Deshalb ist der Schaltkasten mit einem FI/LS-Schalter Klasse A mit 300 mA ausgestattet, der auch auf pulsierende Anteile reagiert. Die Schwelle von 300 mA dient dem Brandschutz und dem Schutz vor Anlagenfehlern, nicht dem Schutz gegen direktes Berühren: Dieser bleibt Aufgabe des 30 mA-Fehlerstromschutzschalters in der Hausverteilung.

Technische Daten QAC 1/3 kW

AnlagenleistungVon 1 bis 3 kW
NetztypEinphasig 230 V
Nennstrom16 A
HauptschutzFI/LS-Schalter (IMTD) 16 A, 300 mA, Klasse A
KonfigurationSchalter in Ein-/Ausgang-Konfiguration
ÜberspannungenSPD-Überspannungsableiter Klasse II, 2P, 230 V, 15 kA
SchnittstellenschutzNicht vorhanden (Anlagen unter 11,08 kW)
GehäuseBox IP65 mit 12 Modulen, 115 x 220 x 200 mm
DokumentationEinlinienschaltplan und Konformitätserklärung
Gewicht2 kg

Was die Ein-/Ausgang-Konfiguration bedeutet

Die Ein-/Ausgang-Anordnung ermöglicht das Abzweigen der Leitung, ohne die Steigleitung zu unterbrechen: Ein- und Ausgang des Schaltkastens sind bereits auf dafür vorgesehene Klemmleisten verdrahtet. Praktisch wird der Schaltkasten in die bestehende Leitung eingefügt, ohne Zwischenverbindungen herstellen zu müssen. Dadurch werden Fehlerquellen reduziert und eine spätere Wartung oder ein Austausch des Wechselrichters vereinfacht.

Häufig gestellte Fragen

Reicht dieser Schaltkasten für das Anschlussverfahren beim Netzbetreiber aus?

Für eine einphasige Anlage unter 11,08 kW ja: Der Netzbetreiber verlangt die Konformitätserklärung der Anlage, den Einlinienschaltplan und die Zertifizierung des Wechselrichters, der den Schnittstellenschutz bereits integriert. Der Prüfbericht des SPI-Relais ist nur oberhalb dieser Schwelle erforderlich.

Kann ich ihn bei einer Anlage mit 4 oder 5 kW verwenden?

Nein, dafür ist er nicht dimensioniert. Bei 230 V liefert ein Wechselrichter mit 4,5 kW etwa 20 A und ein Wechselrichter mit 6 kW etwa 26 A, also mehr als die Belastbarkeit des 16 A-Schalters. Für diese Größen gibt es die Versionen mit 25 A und 32 A derselben Serie.

Ist der Schaltkasten bereits verdrahtet oder muss ich ihn selbst montieren?

Er wird ab Werk montiert und verdrahtet geliefert, mit Einlinienschaltplan und Konformitätserklärung des Schaltkastens. Der Installateur muss lediglich die Leitung des Wechselrichters und die Leitung zur Hauptverteilung an die bereits vorbereiteten Klemmleisten anschließen.

Ist er trotzdem erforderlich, wenn mein Wechselrichter bereits integrierte Schutzfunktionen hat?

Ja. Der Wechselrichter schützt sich selbst und verwaltet den Schnittstellenschutz, aber die AC-Leitung zwischen Wechselrichter und Hauptverteilung muss über einen eigenen Überstromschutz und eine zugängliche Trennvorrichtung verfügen. Das ist eine Anforderung der CEI 64-8 für jeden Stromkreis, keine Besonderheit der Photovoltaik.

Ist der SPD-Überspannungsableiter bei einer kleinen Anlage wirklich sinnvoll?

Ja, und er ist oft die einzige Komponente, die den Schaltkasten allein bezahlt macht. Durch indirekte Blitzeinschläge induzierte Überspannungen wandern entlang des Netzes und finden im Wechselrichter den empfindlichsten Punkt der Anlage. Ein vorgeschalteter Überspannungsableiter Klasse II mit 15 kA kostet nur einen Bruchteil der Leistungselektronik, die er schützt.

Icierre
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